Historie

Die Müller-Altvatter Betonfertigteile GmbH stammt aus einem in Holzminden alteingesessenen, mittelständischen Unternehmen der Baustoffindustrie. Die Historie des Unternehmens spiegelt die Entwicklung der Industrialisierung wider.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Betonwerk als Tochter verschiedener Kapital­ge­sellschaften geführt. Die Umsetzung der Konzeption „Betonwerk 2000“ leitete eine konsequente Modernisierung in den 1990er Jahren ein. 2006 lösten engagierte Unternehmer­persönlichkeiten die Firma aus der Konzernabhängigkeit heraus.

 

Ereignis

Hintergrund

 

1873

Der Architekt und Lehrer der Baugewerksschule Holzminden, Baurat Bernhard Liebold (geb. 25.11.1843, gest. 14.06.1916), gründet in Holzminden ein Baugeschäft.

Die Baugewerkschule Holzminden wurde 1831 als erste und älteste ihrer Art gegründet.

 

1881

Bernhard Liebold errichtet eine Zement- und Betonwarenfabrik in Holzminden an der Wilhelmshütte.

Bernhard Liebold tritt als Autor von Fachveröffentlichungen über Zement und Zement-Anwendungen im Hochbau in Erscheinung.

 

 

Hauptprodukte der Zementwarenfabrik sind in der ersten Zeit Zementrohre verschiedenster Formen und Lichtweiten. Die Herstellung erfolgt von Hand im Akkord.

In den deutschen Städten boomt der Ausbau der Infrastruktur.

 

Um
1890

Erwerb des heutigen Grundstücks in den Weserniederungen, damals zum Zweck der Kiesgewinnung.

 

 

1901

Umwandlung in die "B. Liebold & Co. Aktiengesellschaft Holzminden". Bernhard Liebold wird vom persönlich haftenden Teilhaber zum alleinigen Vorstandsmitglied.

Um die Jahrhundertwende ist Liebold eine weithin geschätzte und geachtete Persönlichkeit in der damaligen Bau-Szene.

 

1922

Die B. Liebold & Co. geht im Rahmen eines Firmenzusammenschlusses in der "Habermann & Guckes – Liebold Aktiengesellschaft" auf. Die Baugesellschaft betätigt sich erfolgreich im In- und Ausland.

 

 

1954

Übernahme des Unternehmens durch Wilhelm Müller-Altvatter.

Wilhelm Müller-Altvatter ist Inhaber einer Bauunternehmung mit Sitz in Stuttgart.

 

1968

Die Klammt AG tritt als Kommanditist bei der Müller-Altvatter Bauunternehmung Stuttgart ein.

Die Klammt AG hat ihren Sitz in Westberlin. Der Einstieg bei Müller-Altvatter erbringt ein Standbein in Westdeutschland.

 

1988

Erstellung der Konzeption "Betonwerk 2000".

 

 

1989

 

Die "Wende" veranlasst eine Kurskorrektur zur Einbeziehung der Märkte in den neuen Ländern und Berlin.

 

1990

Inbetriebnahme der ersten CAD/CAM-Deckenproduktion in Norddeutschland.

Erster Meilenstein in der Umsetzung von "Betonwerk 2000".

 

1991

Das Müller-Altvatter Betonwerk wird Gründungsmitglied der Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V.

 

 

1993

Eröffnung der "Müller-Altvatter Betonwerk GmbH & Co., Niederlassung Magdeburg.

Zweiter Meilenstein gemäß Kurskorrektur.

 

1997

Inbetriebnahme einer neuen Sonderteilproduktionsanlage am Standort Holzminden.

Dritter Meilenstein in der Umsetzung von "Betonwerk 2000"

 

2002

Die Muttergesellschaft schließt sich mit der niederländischen Royal BAM-Group zusammen. Auch Müller-Altvatter wird Konzerngesellschaft der BAM.

Das Betonwerk gehört nicht mehr zum Kerngeschäft der nunmehr Baumanagement betreibenden Gruppe.

 

2006

Durch Management-buy-out (MBO) entsteht ein selbstständiges Unternehmen: mit neuer Firmierung als "Müller-Altvatter Betonfertigteile GmbH".

 

 

2007

Markteinführung KREATIV • Architektonisch gestalteter Beton.

 

 

2010

 

2011

Grundlegende Modernisierung des Deckenwerks Holzminden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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